Seit kurzem ist Metas neues Mixed-Reality-Headset Quest 3S verfügbar – und verkauft sich anscheinend gut. Gleichzeitig baut Snap sein Engagement im Bereich Augmented Reality aus und bringt die Spectacles erstmals nach Europa.
Mit dem Verkaufsstart der Meta Quest 3S gibt es einen merklichen Anstieg an Nutzern in Metas VR-Ökosystem. Das schreibt zumindest der Meta-Quest-Chef Mark Rabkin. Ihm zufolge hat die Quest 3S den höchsten Anteil an neuen Quest-Nutzern (im Vergleich zu Upgradern) seit der Quest 2, die 2020 erschien. Die Quest 3S ersetzt die Quest 2 und ist eine günstige Alternative zur leistungsfähigen Quest 3. Meta versucht damit, möglichst viele Nutzer:innen in sein Ökosystem zu locken.
Während die Quest-Brillen von Meta bereits den Massenmarkt erreichen, ist Snap mit seiner AR-Brille «Spectacles» noch nicht ganz soweit. Das Gerät ist zwar bereits in der fünften Generation, richtet sich aber aktuell in erster Linie an Entwickler:innen – neu auch in Europa: Die Spectacles werden in einem Abo-Modell für ca. 100 Franken pro Monat angeboten. Dafür erhält man über mindestens zwölf Monate Zugang zu Hardware, Support und Tools. Die Brille ist mit vier Tracking-Kameras und einem Display mit 46 Grad Sichtfeld ausgestattet. So ermöglicht sie AR-Erlebnisse, die unabhängig vom Smartphone funktionieren.
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